FLUGHAFEN

Zwei Frauen begegnen sich zufällig an einem Flughafen in New York, während sie darauf warten, dass der Luftraum nach einer Bombendrohung wieder freigegeben wird. Die eine ist Schriftstellerin und hat mehrere umstrittene Bücher auf dem Gewissen, während die andere, eine junge, desillusionierte Mutter, nach einem misslungenen Besuch bei ihrem Mann, der in New York arbeitet, auf dem Heimweg ist. Sie hat bei ihrem Besuch entdeckt, dass der Mann eine andere hat, und plötzlich sieht sie nicht mehr, welchen Sinn es gehabt haben soll, dass sie alles für seine Karriere und ihr kleines Kind geopfert hat. Die Schriftstellerin hat ihr Leben dem kritischen Journalismus gewidmet und gegen die Machthaber angeschrieben, und nun ist sie bereit, immer radikalere Mittel zu nutzen, um die Aufmerksamkeit auf ihre Anliegen zu richten. Die Vorstellung kreist um die Frage, was eine extreme Selbstaufopferung ist, sei es für andere oder für die eigenen Ideale? Wofür lohnt es sich, sich selbst zu opfern, wenn es schließlich um Gerechtigkeit und Rache geht?

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Text: Katrine Sekjær | Regie: Anne Zacho Søgaard | Bühne und Kostüm: Ingvild Grande | Komposition und Tongestaltung: Heidi Mortenson | Licht: Rafael Solholm

Darsteller: Nanna Bøttcher und Mette Føns

TEATER KATAPULT, 2012

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